Aufräumen leicht gemacht – 7 Schritte für ein ordentliches Zuhause

Nach einem anstrengenden Tag nach Hause kommen, die Füße hochlegen und einfach entspannen – wäre da nicht die Unordnung, die sich im Laufe der letzten Tage angesammelt hat. Richtig abschalten ist im Chaos nicht möglich und am Ende der Woche kommt dann das Unvermeidliche: Du verschwendest das halbe Wochenende mit Aufräumen. Damit das ab sofort nicht mehr passiert und du deine freie Zeit endlich genießen kannst, haben wir 7 Schritte für dich, die das Aufräumen leichter machen.

1. Aussortieren ist die halbe Miete

Einer der wichtigsten Tipps zuerst: Was du nicht besitzt, musst du auch nicht wegräumen. Zunächst sollte es also ans große Aussortieren gehen. Alles was nicht gebraucht wird oder defekt ist, wird weggeworfen, verkauft oder verschenkt. Bei der Gelegenheit kannst du außerdem deinen Besitz neu nach Kategorien sortieren und dein Ordnungssystem ein wenig optimieren.


2. Jeder Gegenstand hat ein Zuhause

Du suchst ständig irgendwelche Gegenstände, weißt beim Aufräumen nicht, wohin mit deinem Kram und deine Schränke scheinen aus allen Nähten zu platzen? Dann hast du vielleicht noch nicht das richtige Ordnungssystem gefunden. Dabei ist genau das die wichtigste Regel für Ordnung – Jeder Gegenstand hat sein Zuhause. Wenn du weißt, wo welcher Gegenstand hingehört und ihn nach jeder Benutzung wieder dorthin räumst, wird Unordnung gar nicht erst entstehen. Dinge sofort wieder einzusortieren ist natürlich Gewohnheitssache. Dass jeder Gebrauchsgegenstand seinen eigenen Platz hat, hilft dir jedoch auch beim späteren Aufräumen.


3. Nicht so viel auf einmal

Vielleicht kennst du es auch: Man nimmt sich so viel vor, dass man mittendrin die Motivation verliert und doch nichts schafft. Räume lieber in kleinen Schritten auf, damit du in deinem bereits stressigen Alltag nicht vor einem weiteren riesigen Berg aus Aufgaben stehst. Wenn du Stück für Stück ordnest, hast du immer wieder kleine Erfolgserlebnisse, die dich weiter motivieren. Ein guter Tipp, der diesen Effekt noch verstärkt: Räume zuerst die Bereiche auf, in denen Fortschritte am schnellsten zu sehen sind. Das kann zum Beispiel der Fußboden sein. Ein freier, aufgeräumter Fußboden bringt sofort Ordnung in den Raum, auch wenn sonst noch Chaos herrscht.


4. Aufräumen in den Alltag einbauen

Die Wohnung zu ordnen muss nicht immer die große Putzaktion sein, die einmal in der Woche stattfindet. Schon im Alltag kannst du dir Tätigkeiten angewöhnen, die irgendwann völlig unterbewusst passieren. Räumst du die Gegenstände nach der Benutzung sofort wieder weg, entsteht Unordnung gar nicht erst. Wozu du dich am Anfang vielleicht noch zwingen musst, wird mit der Zeit zur Gewohnheit. Wenn es einmal nicht so gut funktioniert mit dem sofortigen Wegräumen, könnte dieser Trick hilfreich für dich sein: Bei jedem Gang von einem zum anderen Raum nimmst du Gegenstände mit, die aufgeräumt werden müssen. So teilst du dir das lästige Aufräumen in kleine Schritte ein.

Du musst dir doch mal ein wenig mehr Zeit zum Aufräumen nehmen? Dann mach dir ein Hörbuch oder einen interessanten Podcast an, um die langweilige Aktivität ein wenig spannender zu machen – du wirst sehen, wie schnell die Zeit plötzlich vergeht. Musik ist ebenfalls ein guter Stimmungsmacher, mit dem das Aufräumen nur halb so schlimm ist.


5. Aufräumen in den Terminkalender schreiben

Wir nutzen unseren Terminkalender, um uns an Verpflichtungen zu erinnern. Warum eigentlich nicht auch ans Aufräumen? Nimm dir bewusst Zeit, um aufzuräumen, sodass es irgendwann zu deiner täglichen Routine gehört. Wähle dafür eine Tageszeit aus, in der du auf jeden Fall etwas Zeit erübrigen kannst und auch noch genügend Energie hast – Ausreden schummeln sich dann nicht so leicht zwischen dich und die Beseitigung der Unordnung. Ob du dir morgens zehn Minuten vor dem Verlassen deiner Wohnung zum Aufräumen freihältst oder abends in der Werbepause des TV-Programms den Lappen schwingst, ist selbstverständlich dir überlassen. Die Hauptsache: Suche den Moment an dem die Hürde, dich zum Aufräumen zu motivieren, am geringsten ist.


6. Gemeinsames Aufräumen ist geteiltes Leid

Wer sagt eigentlich, dass du allein aufräumen musst? Wenn du mit deinem Partner, deiner Familie oder Mitbewohnern zusammenlebst, könnt ihr gemeinsam aufräumen. Und vielleicht macht ihr daraus sogar einen Wettbewerb: Wer es schafft das jeweilige Zimmer schneller aufzuräumen, bekommt einen Preis. Da ist Aufräumen doch gleich motivierender, oder?


7. Nach der Arbeit kommt das Vergnügen

Ganz ehrlich, für die meisten ist Aufräumen alles andere als ein Vergnügen – auch wenn wir uns in einem ordentlichen Zuhause viel wohler fühlen. Deshalb solltest du dich unbedingt belohnen, wenn du das Chaos endlich besiegt hast. Eine Belohnung kann zum Beispiel eine Aktivität sein, die dir besonders Spaß macht oder ein kleiner Wunsch, den du dir erfüllst. Am besten legst du das bereits vor dem Aufräumen fest: Ein Licht am Ende des Tunnels. Und wer weiß, vielleicht fällt dir das Putzen mit unseren Tipps so leicht, dass die Ordnung am Ende sogar Belohnung genug ist.


Sei gespannt, denn in den nächsten Monaten warten noch viele weitere hilfreiche Tipps und Tricks rund um das Thema Ordnung auf dich. Du möchtest keine Aufräum-Tipps verpassen? Dann melde dich für unseren kostenlosen Newsletter an und sei eine/r der ersten, die von unseren Ratgebern profitieren!

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